
|
 |
|
Die
PROJEKTSTRATEGIE
Das Projekt "MOABIT
MACHT MOBIL" verfolgt einen lebensweltlichen
Ansatz:
die Bewohner werden in den Lebens-, Aufenthalts- und
Bewegungsräumen informiert und angeregt, in denen
sie sich täglich bewegen, sich aufhalten und öffentliche
Einrichtungen nutzen.
Zur zentralen Strategie gehört die Beteiligung
an Planung und Realisierung von Teilprojekten. Leicht
zugängliche und überschaubare Projekte sollen
die Möglichkeiten zu Eigenaktivitäten fördern
und eine individuelle, kollektive, Ethnien übergreifende
Selbstwirksamkeit erfahrbar machen. Diese Form der Aktivierung
initiiert und verbindet Handeln und (Nach-) Denken und
vervielfältigt die Möglichkeiten zur Interaktion,
Kommunikation und Integration. Beteiligungsformen dieser
Art sind Teil einer lokalen bewegungskulturellen Bildung,
die ortgebunden, wohnortnah und täglich präsent
und erlebbar sein soll.
Die Interventionen in das Quartier erfolgen über
öffentliche Einrichtungen, Kitas, Schulen und lokale
Träger. |
| weiter |
|
Räumlich
aktive Ebene:
Die Projekte und Maßnahmen
zur gesunden Lebensführung sollen ihre Wirksamkeit
in Innen- und Außenräumen von öffentlichen Einrichtungen
und in deren urbanem Umfeld entfalten. Insbesondere
die räumliche Vernetzung durch ein qualifiziertes,
mit Kindern und Jugendlichen gestaltetes und
gekennzeichnetes Wegesystem mit anregenden Bewegungsaktivitäten
sollen die öffentlichen Einrichtungen (Kitas,
Schulen, Jugendclubs sowie Einrichtungen von
verschieden Projektträgern im Quartier) "mobilisieren"
und sicher verbinden (Bewegungs- und Erlebnis-Stadtplan).
Die Orte im öffentlichen Raum, wie Spielplätze,
Stadtplätze und informelle Treffs, die von den
Bestandsanalysen erfasst werden, gehen in die
Maßnahmen des Projekts ein. Sie werden Bestandteil
eines entstehenden Netzes zur Förderung von
Bewegung, Kommunikation und Integration (Netzwerk
der sozialen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche,
Frauen und Senioren). Der Aspekt "demonstrative
Sicherheit" hat besondere Bedeutung für die
Zugänglichkeit und die Aufenthaltsqualität von
Mädchen und jungen Frauen im öffentlichen Raum.
|
zurück |
|
|
Bildungs- und Informationsebene:
Maßnahmen zur Qualifizierung, zum Wissens- und Kompetenztransfer für Multiplikatoren (Schule, Kita, div. Träger im Kiez wie " Mütter-für-Mütter" (MüfüMü), Integrationslotsen, Elternlotsen, Spielplatzbetreuer, Sportvereine) sollen in den Bereichen Gesundheit, Bewegung, Ernährung, zur Förderung eines Verständnisses für eine gesunde Lebensweise entwickelt und in Modellen durchgeführt werden. Hierzu zählt insbesondere die nachhaltige Einstellungs- und Verhaltensänderung durch tägliche Praxis in den Einrichtungen und gezielte Ansprache (Gesundheit wird zum selbstverständlichen Alltagsthema).
|
zurück |
|
|
Koordinationsebene:
Der Runde Tisch "MOABIT
MACHT MOBIL", bestehend aus
Vertretern der verschieden Einrichtungen und
Trägern im Quartier, koordiniert die verschiedenen
Initiativen und Förderprojekte des Gebiets,
führt durch und überprüft die durchgeführten
Maßnahmen.
|
zurück |
|
|
|